Über mich
Ausschnitt aus dem Buch
Menschen. Köpfe. Visionen. Zwickau und Zwickauer Land
„Es sind die kleinen Dinge im Alltag, die große Entlastung bringen“
Katharina Rost (*30. August 2001) spürte bereits früh, was für sie wirklich wichtig ist. „Für Menschen da sein zu können und ihnen zu helfen, hat für mich einen hohen Stellenwert", sagt sie. Nach dem Realschulabschluss und einer Ausbildung zur Sozialassistentin ging sie zunächst für drei Jahre bis Ende 2024 in den Einzelhandel. „Ich wollte finanzielle Stabilität, Erfahrung sammeln, sehen, wie es im Arbeitsalltag wirklich läuft." Doch die Idee der Selbstständigkeit ließ sie nicht los. Anfang 2025 wagte sie den Schritt mit einem klaren Ziel: Hilfe dort leisten, wo der Alltag für andere zur Herausforderung wird. Mit ihrem Unternehmen „Alltagshilfe Zwickau“ bietet sie seither genau das an: praktische, menschliche Unterstützung, zuverlässig, flexibel und vertrauensvoll. Ob es um das Einkaufen geht, den Wäschekorb, Begleitungen zu Arztterminen oder einfach zum Reden, Katharina Rost ist da. „Viele Menschen brauchen keine große Pflege: sie brauchen nur jemanden, der ihnen den Alltag erleichtert." Ihr Angebot ist bewusst vielseitig: Sie unterstützt ältere Menschen ebenso wie Familien, Alleinerziehende, Menschen mit Einschränkungen oder nimmt sich für sie Zeit. Hilfe im Haushalt, kleinere Botengänge, Spaziergänge, Behördentermine, gemeinsam Ordnung schaffen, sich um die Post kümmern, immer nah am Menschen, immer so, wie es gebraucht wird. „Ich möchte die Ansprechpartnerin sein, bei der man einfach anrufen kann ohne Hürde, ohne lange Erklärung." Dass sie mit gerade einmal Anfang zwanzig diesen Weg geht, beeindruckt. Sie kennt ihre Grenzen und ihre Stärken: Einfühlungsvermögen, Organisationstalent und die Fähigkeit, präsent zu sein. „Ich arbeite eigenverantwortlich, denke mit, aber ich dränge mich nie auf. Wer mich braucht, weiß, dass ich ihn von Herzen gern unterstütze."
Ein großes Dankeschön richtet sie an ihren Partner Fabian, welcher ihr den Rücken freihält. „Ohne seine Unterstützung würde ich das nicht schaffen, er glaubt an mich, selbst wenn es mal anstrengend ist." Ebenso dankt sie ihrem Bruder Christian, der sie zur Selbstständigkeit ermutigte: „Er motivierte: ,Nur Mut. Du kannst das.' Und hatte damit recht."
Besonders berührt ist sie von ihren Kunden: „Es ist nicht selbstverständlich, dass man so viel Vertrauen bekommt. Man wird in Wohnungen, in Lebensgeschichten, in Routinen gelassen, das weiß ich sehr zu schätzen." Gerade als junge Unternehmerin sei das keine Selbstverständlichkeit.
Privat findet sie Ausgleich im Yoga und weiteren Sportarten, beim Spazieren, mit ihren zwei Katzen Sammy und Odin oder beim Lesen. Doch das Wichtigste für sie bleibt das Zwischenmenschliche. „Man sollte grundsätzlich zu jedem freundlich und nett sein", lächelt sie.
